Sonntag, 23. Juli 2017

Rezension --> Jo Berger - Herz berührt, Ein Engel für Jack

 

Elisa ist wieder da!!!

Der Engel mit der Vorliebe für Dinkelbrot und überhaupt alles Essbare. Das gibt es aber im Himmel nicht (Die Werbung mit dem Frischkäse ist Nonsens *lach), so träumt sie davon, bald einen neuen Auftrag auf der Erde zu bekommen, während sie Wolken schrubbt.
Bald werden ihre Träume wahr, mit einem Doppelauftrag, der sie ganz schön rotieren lässt. So einfach, wie sie sich das in ihrem jugendlichen Schwung vorstellt, ist es nämlich nicht, die Menschen so zu beeinflussen, dass sie das machen, was ihnen gut tut.

Muss Elisa am Ende wieder Wolken putzen?


Herrlich, einfach herrlich, was Jo Berger da wieder geschrieben hat. Natürlich durfte ich wieder vorab lesen, aber meine Meinung wird dadurch absolut nicht beeinflusst. Ich hätte es mir sowieso geholt, denn ich liebe den Humor dieser Autorin und sie schafft es immer wieder, mich die Welt um mich vergessen zu lassen. Ihre Geschichten sind nicht tiefgründig, aber gerade das ist es, was mich an ihnen fasziniert, denn trotz aller Leichtigkeit werden auch Punkte angesprochen, die den Leser durchaus zum Nachdenken anregen, in diesem die Trauer um einen geliebten Menschen.

Wann sollte sie beendet werden?

Kann sie beendet werden?

Natürlich geht das Leben irgendwann weiter, doch es sollte rein prinzipiell jedem Trauernden überlassen werden, wann und wie er seine äußerliche Trauer ad acta legt.

Elisa hat eine lockere Art an sich, die jeden glauben lässt, dass es tatsächlich Engel gibt. Ich freue mich schon auf ihre nächste Aufgabe und bin gespannt, in welchen Teil der Erde die sie führen wird. Fünf Chaospunkte.

Rezension --> Bibi Rend - Elaine, Teil 1


Elaine kann ihren Traum wahr machen und eine Ausbildung zur Tierpflegerin beginnen. An ihrem ersten Tag auf dem Weg zur Tierklinik hört sie plötzlich eine Stimme, kann niemanden sehen und wird den ganzen Tag begleitet von diesem *Phantom*. Abends wird sie von ihrer Großmutter *aufgeklärt*, die ihr erzählt, dass sie diese Gabe geerbt hat.


Mein Fehler war an dieses Buch als einen Fantasyroman heranzugehen, was er durchaus auch ist, allerdings für Jugendliche, sodass mir die Schreibe anfangs etwas *kindlich* vorkam. Da ich aber auch Jugendbüchern durchaus nicht abgeneigt bin, vertiefte ich mich in Elaines Geschichte und konnte das Buch nach einem Tag zu den Gelesenen legen.

Anregend ist sie, diese Erzählung, durchaus geeignet für Leser ab 12 Jahren und jeden Tierliebhaber, auch wenn die Geschehnisse während der Ausbildung wenig auf die Tiere ausgerichtet sind, aber es geht ja auch um die 18 jährige Elaine.

Die allerdings wird mir teilweise zu erwachsen dargestellt, was sie selber auch überfordert. Prinzipiell eine schöne Geschichte, aber ich bin hin und hergerissen, daher drei Chaospunkte.

Allerdings ist das Cover ein richtiger Hingucker und ich hab es immer wieder bewundernd studiert.

Rezension --> Katja Kramer - Unvollkommen glücklich


"Vier Paare, drei Liebesgeschichten, eine Familie"


*hmm

Das Cover war es, das mich zu diesem Buch hinzog, der Klappentext machte mich neugierig, das Buch enttäuschte mich dann etwas.
Die Geschichten um die einzelnen Paare hätten etwas mehr ans *Eingemachte* gehen können, waren mir etwas zu oberflächlich und sprunghaft erzählt. Interessant waren die Hintergründe, die verschwiegenen, die allerdings etwas mehr Details vertragen hätten können.
Im Großen und Ganzen eine interessante Geschichte, die aber ausbaufähiger gewesen wäre. Drei Chaospunkte

Rezension --> Catherine Shepherd - Tiefschwarze Melodie


Wieder einmal konnte ich mich in Zons aufhalten, in der Vergangenheit und Gegenwart und war - wie immer - fasziniert. Allerdings diesmal mehr von der Zeit im 15. Jahrhundert, als der heutigen, denn ab und kam mir Oliver Bergmann vor, als wüsste er nicht, was er tut, als stecke er im Mittelalter fest und nicht Bastian. Seine Arbeitsweise erschien mir etwas festgefahren, genau kann ich es nicht festmachen, aber ich fand ihn diesmal nicht so toll, den Herrn Kommissar. Daher für die "Tiefschwarze Melodie" *nur* vier Chaospunkte

Dienstag, 11. Juli 2017

Rezension --> Rose Snow - Die 11 Gezeichneten, Das erste Buch der Sterne

 

Stella liebt Sterne.
Wie nah ihre Verbindung zu ihnen ist, wird ihr erst klar, als sie mit ihrem Zwillingsbruder an einer *geheimen* Universität angenommen wird. Allerdings nicht ohne ein etwas anderes Aufnahmeverfahren zu durchlaufen, dessen Ergebnis sie zunächst verzweifeln lässt. Aber sehr schnell wird alles anders, vor allem, als sie Cedric näher kennenlernt. So nah, wie sie an sich gar nicht will.


Wieder einmal konnten mich Rose Snow vom ersten Kapitel an packen mit ihrer fantastischen Geschichte, in der auch eine *alte* Bekannte auftaucht aus den Büchern der Erinnerung und auch die *17* an sich darf nicht fehlen *schmunzel

In jeder freien Minute, ach was sag ich, Sekunde musste ich das Buch in die Hand nehmen und mindestens eine Seite lesen, so spannend ist es.
Auch ist es für mich immer wieder überraschend, dass die beiden nicht erkennen lassen, wer welchen Part geschrieben hat. Und nun muss ich ganz schnell Band 2 haben, weil ich wissen will, wie es weitergeht. Unbedingt lesen, verdiente fünf Chaospunkte