Mittwoch, 5. Oktober 2016

Interview --> Lotte R. Wöss

Anlässlich der Veröffentlichung ihres Buches "Per Handschlag für immer" - das ich hier auch schon vorgestellt und rezensiert habe - hat mir die liebe Autorin ein paar Fragen beantwortet.

Und falls ihr am WE bei der FBM seid und diese Frau seht, sprecht sie an, sie plant den weiten Weg auf sich zu nehmen, um einige ihrer Leser und Kollegen kennen zu lernen




Steckbrief
Name: Lotte Reingard Wöss
Geboren am/ in: 26.9.1959/ Graz/Österreich
Wohnort: Rankweil/Vorarlberg
Familienstand: verheiratet
Kinder: zwei Töchter, ein Sohn


Am liebsten habe ich: fröhliche Zusammenkünfte

Gar nicht mag ich: Besserwisser

Erzähl doch ein bisschen über dein bisheriges Leben
Ich bin gelernte Krankenschwester, arbeite aber jetzt mit meinem Mann in seiner Arztpraxis. Unsere Kinder sind erwachsen, so bleibt Zeit für Hobbys.


Wie bist du dazu gekommen, zu schreiben? Und warum ausgerechnet in diesem Genre?
Ich habe schon als Kind Märchen erzählt, Geschichten und Gedichte formuliert. Später dann habe ich mein Geld zusammengekratzt und Manuskripte an Verlage geschickt, ohne Erfolg.  Doch jetzt, nachdem die Kinder aus dem Haus sind und mein Mann mich sehr unterstützt, habe ich die Liebe zum Schreiben wiedergefunden.
Ich schreibe hauptsächlich Liebesgeschichten. Das Entwickeln von Gefühlen fasziniert mich. Für mich ist Liebe nicht eine einzige, sondern die Summe vieler Emotionen. Jede/r von uns hat auch negative Eigenschaften in sich oder Dinge in der Vergangenheit getan, auf die er/sie nicht stolz ist. Der/die Partnerin muss auch diese Seiten von dir akzeptieren, respektieren und letztendlich tolerieren, sonst funktioniert eine Beziehung nicht.
In meinen Kurzgeschichten behandle ich andere Themen. Sehr oft verarbeite ich Dinge, die mir im Alltag passiert sind oder die mich gerade beschäftigen.


Welche Themen behandelst du in deinen Kurzgeschichten?
In den Kurzgeschichten schreibe ich über Themen, die mir einfach so über den „Weg laufen“. Da schreibe ich von Lustig, wie:
„Ein Zahn kommt selten herein“  spielt  im Wartezimmer eines Zahnarztes mit verschiedenen Menschentypen. (SP Anthologie)
Oder „Schwarz“  in „Letzte Hoffnung“ spielt eine Ärztin einem Schwerkranken übel mit – allerdings nicht ohne Grund. (Anthologie Autoren Netzwerk)
Oder einfach zum Nachdenken.
In Kurzgeschichten muss man mit wenigen Worten zum Punkt kommen, eine überraschende Wende am Schluss – und das ist eine spannende Herausforderung.


Konntest du deinen *Kindern* die Liebe zu Büchern weitergeben?
Ich habe ihnen immer viel vorgelesen und wir hatten mächtig Spaß. Ja, sie lesen auch heute noch gerne, allerdings sind alle berufstätigt. Sich mit einem Buch entspannt hinzusetzen, schafft man da nicht so oft.


Vielen lieben Dank, liebe Reingard für deine Antworten und ich weiß jetzt, nach wem ich Ausschau halten muss *freu

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