Montag, 28. August 2017

Dies und Das - Jahrestag

Gerade so beim Rezensionen online stellen überlegte ich, dass es doch jetzt ein Jahr her sein müsste, dass ich diesen Blog angefangen habe. 
 

.... Suche nach dem ersten Beitrag
 


Der allererste Beitrag war am 23. Juli 2016 *Schock
 


..... zweifelt noch irgendjemand daran, dass ich ein Chaot bin?

 


Mal sehen, wie die FBM dieses Jahr abläuft .... 

Die Einladung zum Bloggertreffen bei den Sofaautoren flatterte schon ins Haus ....



Die Akkreditierung ist bestätigt .....

Das Auto geht morgen in die Werkstatt, weil es etwas humpelt und hat dann noch einige Tage Zeit neue Wehwehchen zu kriegen .....




Ach, meine Freundin sollte ich noch anrufen, ob ich auch bei ihr schlafen kann ....

Ja und der Dogsitter muss auch noch klargemacht werden ....

Bleibt also noch Etliches zu tun, bis zur Abfahrt am 11.Oktober .....

Bin dann mal weg ....

Rezension --> Noah Fitz - Der Angstmacher (Johannes-Hornoff-Thriller 4)


„Alles Böse ist vergänglich, nur das Schöne währet ewiglich.“

Johannes, der manchmal etwas skurrile Psychologe, ist wieder kriminologisch unterwegs. Trotz seines Versprechens der Familie gegenüber in dieser Beziehung kürzer zu treten. 

Doch Hauptkommissar Breuer kann und mag auf das Wissen des Herrn Hornoff nicht verzichten, denn der kennt all ihre Ängste und Geheimnisse, auch wenn es bei diesem Täter etwas länger dauert, bis er auf die Hintergründe stößt.


Zum vierten Mal konnte mich Noah mit Johannes Hornoff vom ersten bis zum letzten Buchstaben fesseln und mir einige Stunden Schlaf stehlen, weil ich unbedingt wissen wollte, wer *Der Angstmacher* ist. 

Nicht einmal hatte ich den wahren Täter in Verdacht, also hat der Autor mal wieder alles richtig gemacht. Fünf Chaospunkte 

 

Rezension --> Katharina Gerlach - Das kleine Gespenst Bodo und der Brief


Bodo, der kleine Gespensterjunge lebt mit seinen Eltern und der kopflosen Tante in einer gemütlichen Höhle. 
Eines Tages kommt ein Brief seiner Schwester an, in dem sie mitteilt, dass sie mit der Schule fertig ist und nach Hause kommt. 
Allerdings bringt sie ihren Ehemann mit. 
Die ganze Familie ist aus dem Häuschen und bereitet eine Party vor.




Katharina hat in Anlehnung an die Reihe "Leserabe" aus dem Ravensburger Verlag eine liebenswerte Geschichte für Leseanfänger geschrieben, die an den einfach Sätzen, der großen Schrift und den kurzen Kapiteln ganz sicher Spaß haben werden. 

Positiv auch, wie die Familie den *Fremden* aufnimmt und alle zusammen ein fröhliches Fest haben. 
Beate Rocholz hat die Geschichte warmherzig illustriert, sodass auch Erwachsene ihre Freude daran haben können. Vier Chaospunkte

 

Rezension --> Lothar Beutin - Fallobst


Ein Wissenschaftskrimi wurde bei loveleybooks.de für eine Leserunde angeboten. Da ich immer gerne neue Autoren entdecke und noch keine Verknüpfung von Wissenschaft und Krimi zu mir genommen hatte, habe ich eine Bewerbung geschrieben und gewonnen. 


Das Cover ist schlicht, aber aussagekräftig.


Die Geschichte, wenn auch fiktiv, erschütternd, vor allem, wenn der Leser bedenkt, dass sie knapp nach dem Berliner Mauerfall vor knapp 30 Jahren spielt.


Die Schreibe des Autors ist flüssig, seine Aussagen aufgrund seines Hauptberufes fundiert und alle für einen Krimi erforderlichen Punkte sind enthalten.

Trotzdem konnte ich das Buch nicht in einem Rutsch lesen, für die gut 400 Seiten benötigte ich mehr als eine Woche (was für mich sehr viel ist). Ich kann auch nicht festmachen, was die Ursache dafür war, das Buch lag immer griffbereit in der Stube, aber manchmal war ich dann in der *normalen* Lesezeit lieber surfen, hab telefoniert oder ein anderes Buch angefangen. 


Nicht ohne zwischendurch einige Kapitel im *Fallobst* zu verschlingen. Ja verschlingen, denn wenn ich mich aufraffte, es in die Hand zu nehmen, konnte ich es auch ganz schlecht wieder weglegen. 

Ich kann mich ganz schlecht festlegen wegen der Bewertung und schwanke, seit ich fertig bin damit, hin und her. 

Kenn ich nicht von mir, entweder mir gefällt ein Buch, dann lese ich es in einem Rutsch durch oder es gefällt mir nicht, dann lege ich es nach spätestens 100 Seiten weg. 

Beides trifft auf den dritten Krimi von Lothar nicht zu, daher entscheide ich mich für die goldene Mitte und vergebe drei Chaospunkte.

 

Rezension --> Salvatore Treccarichi - Gerwod III, Der Magier


Immer noch (und auch noch länger) sind die Helden unterwegs, um den oder das Gerwod zu finden, damit der wiederbelebte Magier Teramon, der nur Zwietracht sät und für viele Streitereien sowohl unter den Menschen als auch unter den alten Völkern sorgt, seine magische Macht abgeben muss. 
Aber auch der Magier Helmko konnte aus der Zwischenwelt zurückkehren, um das Böse aufzuhalten und er vereint sich mit den bisher kennengelernten Figuren, die sich für das Gute einsetzen.

Immer noch spannend konnte ich auch den dritten Teil des Fantasyepos kaum weglegen und war erstaunt 

.... über die Brutalität des Bösen, die Geduld und Ausdauer des Guten 
.... über die vielen magischen Gestalten, die Salvatores Kopf auf beiden Seiten entsprungen sind 
.... über die immer flüssiger werdende Schreibe des Autors 
.... über das immer noch schlichte Cover, das wahrscheinlich viele abschreckt, aber Salvatore zieht durch, was er begonnen hat. 

Ich auch und vergebe zum dritten Mal vier Chaospunkte.

 

Rezension --> Ella Green - Cappuccino für Zwei (Melfort 3)


Lizzy, Besitzerin des Little Cupcake und beste Freundin von Madison (Melfort 2) steht vor einem Chaos. Einer der begehrtesten Junggesellen aus ihrem Heimatort hat ihr auf übelste Weise das Herz gebrochen. 
Sie geht für mehrere Monate weg und entkommt Christopher dennoch nicht, denn er meldet sich wieder bei ihr. 
Auch ein Stammgast ihres Cafés, Sean, zeigt auf einmal Interesse an ihr. Doch es kommt noch schlimmer, denn ihr Lebenstraum platzt.

Wird Lizzy dies alles unbeschadet überstehen?



Gerne kam ich wieder nach Melfort, dem Örtchen, in dem mir schon etliche Bewohner ans Herz gewachsen sind und in dessen kleinem Café ich auch schon etliche Male die leckeren Cupcakes bewundern durfte. Nur mit dem Probieren hapert es etwas, ich kann sie mir immer nur bildlich vorstellen und anfangen zu sabbern. 


Ella nimmt in ihrer Geschichte kein Blatt vor den Mund und zeigt, dass es Menschen gibt, die andere nur verarschen und dabei sowas von falsch sind, dass der Leser ko**** könnte (also ich auf jeden Fall). 
Aber sie zeigt auch, dass Freunde durch nichts zu ersetzen sind und die inneren Werte eines Menschen wesentlich wichtiger sind als Äußerlichkeiten. Gespannt auf Band 4 der Reihe vergebe ich fünf Chaospunkte.

 

Donnerstag, 17. August 2017

Rezension --> Victoria Suffrage - ... also nachm Regenbogen um sechs Uhr abends


Schwierige, alltägliche Themen behandelt Victoria in ihrem neuesten Werk, es geht um Verlust, Demenz, Behinderung, Krankheit, Nachbarschaft und Abschied .....


Bisher war mir diese Autorin unbekannt, aber das war einmal, denn nun werde ich aufpassen, was sie in Zukunft noch so von sich gibt. 


Trotz der belastenden Themen schreibt Victoria mit einer Leichtigkeit darüber, dass ich fast an einem Abend fertig wurde mit dem Büchlein. 

Nichts ist so tierisch ernst wie es oft gesehen wird und es kann allem Negativen noch was Positives entgegen gehalten werden, so empfindet zumindest Paul, der seine Frau vorausgehen lassen musste und mit der behinderten Tochter alleine leben muss, sehr zum Leidwesen der Nachbarn. 
Paul wäre auch schon lange verzweifelt, wenn da nicht Alex wäre, der Altenpfleger. 

Nachdenken ließ mich das Buch, erinnerte mich an die Zeit, die ich als Helferin in einem Altenheim verbrachte. 
Ich musste aber auch schmunzeln über den schwarzen Humor von Paul, den er ab und an durchblitzen ließ. 
Und die Hoffnung, die stirbt ja zuletzt, denn hinterm Regenbogen wartet seine Lissy auf ihn, die er sehnlichst vermisst. 

Fünf Chaospunkte für die durchaus lesenswerte Darstellung aus der Sicht eines Betroffenen.

 

Rezension --> Pea Jung - Hit the Boss


Nervös ist Sharon, total nervös und sie versucht dies mit Hand und Fuß ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch klarzumachen. 
Dumm nur, dass sie dabei einem Geschäftsmann einen Schlag in den Bauch verpasst. 
Noch viel dümmer allerdings, dass ausgerechnet der während des Gespräches mit ihrem neuen Chef auftaucht. 
Und nicht nur bei diesem Gespräch, immer wieder läuft er ihr über den Weg in der neuen Firma, ohne dass sie weiß, wer er ist und welche Funktion er inne hat. 
Nicht, dass sie sich nicht hingezogen fühlt, zu dem Kerl, aber nach der Enttäuschung mit ihrem Ex hat sie erst mal die Nase voll von Männern.


Romantisch, witzig, dramatisch und kriminell steht im Klappentext und dem kann ich nur zustimmen. 


Das neueste Werk von Pea war mein erstes von ihr, allerdings sicher nicht mein letztes, denn sie schreibt, dass ich alles um mich vergessen habe und viel zu schnell durch die 400 Seiten durch war *seufz. 
Ich hätte noch stundenlang schmökern können, denn der Schlagabtausch ließ mich immer wieder lachen, die Art von Sharon ließ mich grübeln, das Verhalten von Gionata ärgerte mich und das von Bernadette machte mich wütend. 

Die Charaktere werden jeder für sich beispielhaft und bildhaft dargestellt, sodass ich ganz viele Bilder in meinem Kopf hatte. 

Das Cover ist ungewöhnlich, mal was ganz anderes, durchaus sehenswert. Von mir fünf Chaospunkte für zwei vergnügliche Lesetage.

 

Rezension --> Ivy Bell - Als Lilly schlief


Nach einem Unfall wird Lilly im Koma mit alten Begebenheiten konfrontiert, die sie bisher nicht wirklich verarbeitet hat. 

Sophie und Eva, zwei Nachbarinnen, die sich absolut nicht grün sind, lernen Lilly durch diesen Unfall kennen und dadurch verändert sich auch deren Leben komplett.



Interessant, wie die junge Autorin in ihrem Erstlingswerk die Leben dieser drei Frauen miteinander verknüpft, 

spannungsreich, wie aus fremden und *verfeindeten* Menschen Freunde werden können, 
packend, wie aus drei einzelnen Leben eines werden kann mit einem gemeinsamen Ziel und einer kollektiven Aufgabe. 

Ich habe mich wohl gefühlt in der Geschichte, was sicher auch am Schreibstil lag, der mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ. 

Schlicht und anmutig das Cover, das sicher in der Fülle der überladenen Cover gewinnend auffällt. Weiter so, Ivy. Vier Chaospunkte

 

Rezension --> Burga Hencken - Tessas Gabe, Fluch oder Segen?


Tessa wächst bei der Großmutter auf und kann nicht fassen, dass diese stirbt. Sie fühlt sich trotz ihrer lieben Freunde allein und einsam. Vor allem, weil sie merkt, dass sie nicht wie andere Menschen ist, aber ihr Anderssein nicht fassen kann. 
Dabei hilft ihr weder ihr Studium, noch die unerwartete Erbschaft der Großmutter. Erst während einer psychomatischen Kur lernt sie, sich und das, was in ihr steckt, anzunehmen und damit zu leben.




Sicher kein Buch für jeden, einen esoterischen Touch sollte der Leser schon haben, dann ist es eine liebevolle Geschichte über eine junge Frau, die weiß, dass etwas bei ihr nicht so ist, wie beim Gros der Menschheit. 


Sie erkennt zu spät, dass sie mehr mit ihrer Oma hätte reden und nicht immer fliehen sollen, sobald diese ein bestimmtes Thema angeschnitten hat, das der Großmutter so wichtig war. 
Aber es ist nie zu spät, um sich selber so anzunehmen, wie man ist. 

Einfühlsam beschreibt Burga, wie Tessa ihre Gabe erkennt und lernt, sie anzunehmen. 
Und wie sie anderen Menschen damit helfen kann. 
Ganz wichtig ist dabei auch Freundschaft. 

Sehr nachdenklich hat mich die Autorin mal wieder gemacht und ich werde das Büchlein wohl noch öfter in die Hand nehmen und darin blättern, danke dafür. Vier Chaospunkte von mir.

Rezension --> Joshua Tree - Pilgrim 1, Die Rebellen


Mitten im Meer, im weiten, endlosen Meer ragt ein Berg in die Höhe, auf dem die Bewohner mit dem Hatori leben, uns auch als mystische Magie bekannt. Fünf Freunde, darunter der Prinz von Pilgrim, erkennen, dass nicht alles so ist, wie es scheint. 

Wohin verschwinden die über 40 jährigen? 


Welche Macht hat die Weltenblume tatsächlich?


Der Prolog diesen Buches brachte mich fast dazu, mir eine andere Geschichte auf dem Reader auszusuchen, denn irgendwie war mir das Geschriebene zu hoch (ich weiß, warum ich keine SciFi-Romane lese), doch ich kämpfte mich durch (schließlich habe ich ein Limit, wie viel ich lese, ehe ich ein Buch beiseite lege und das war mit dem Prolog lange nicht erreicht). Und es war gut so, denn nach der Einführung ging es ganz anders weiter, so überzeugend, dass ich unbedingt weiterlesen möchte. 


Die Geschichte ist faszinierend, schreit ganz laut nach mehr und der Autor hat es mit seinem Debüt geschafft mich für sich einzunehmen. 
Er schreibt flüssig und - wenn es um Fantasy geht - leicht verständlich. 
Es ist faszinierend, wie die Bewohner von Pilgrim andere *Welten* kennenlernen und teilweise so dastehen wie ich vor der SciFi, nämlich etwas überfordert. 

Das Cover passt wunderbar und ist beim ersten Betrachten geheimnisvoll, wobei der Klappentext dann schon etliche Rätsel aufdeckt. 

Von mir für das Debüt von Joshua vier Chaospunkte.

 

Donnerstag, 10. August 2017

Dies und Das --> Woher nehmen Autoren/-innen ihre Ideen?

Ich meine, prinzipiell frage ich mich das ja schon länger, denn täglich gibt es ja so und so viele Neuerscheinungen.

Dass dabei die eine oder andere Idee einer Vielleserin wie mir, die nun auch schon auf etliche Jahrzehnte als Bücherinhaliererin zurückblicken muss, bekannt vorkommt, empfinde ich als *normal*, erträglich, annehmbar ...

Wenn ich aber nach den ersten fünf Kapiteln denke - wie heute, als mir ein relativ *frisches* E-Book in die Finger kam, das mir noch dazu von einem ganz lieben Menschen empfohlen wurde, weil ich ja England und Strand und Meer so lieben würde und das untere Drittel des Covers auch meinem Gusto zusagte -


Verdammich, diese Geschichte kennst du doch ... 

Hast du doch vor gut zwei Monaten erst gelesen als Vorablesebuch ..... 

Nee kann nicht sein! Ist ja vor einigen Tagen erst veröffentlicht worden. ..... 

Aaaber irgendwie .... 

weiterlesen .... 

Das IST die gleiche Geschichte wie neulich!! 

Okay, Orte und Namen sind anders, aber der Grundgedanke ist sehr sehr ähnlich....

Nicht abgeschrieben, sondern mehr ne Art Nacherzählung, irgendwie .....

Ach nein, du Chaosmensch, das bildest du dir nur ein .... 


*Alte* Rezi gelesen - glücklicherweise mache ich ja immer eine Zusammenfassung in eigenen Worten, relativ zeitnah nach dem Lesen ....

Und es IST die gleiche Grundidee!!!

Donnerwetter nochmal, warum schreiben Leute, die keine eigenen Ideen haben?

Und Nein, dieses Buch wird weder auf meiner Leseliste, noch bei meinen Rezensionen auftauchen und das große *A* darf es gerne wieder von meinem Reader löschen und mir meine 99 Cent zurückzahlen, denn ICH unterstütze keinen Betrug.

Montag, 7. August 2017

Rezension --> Katharina Gerlach - Der Schattenprinz



Erneut entführte mich Katharina in die historische Fantasy und konnte mich auch mit diesem Jugendbuch voll überzeugen. 

Es geht um Zwillinge, Straßenkinder, Adelige, Herrscher, Kriege, Zauberer, ..... 

Und alles ist untrennbar miteinander verbunden, ob die Beteiligten wollen oder nicht, sie müssen durch, lernen aber auch die Liebe kennen und viel Neues. 

So erzählt die Geschichte nicht nur von Machtkämpfen, sondern ist auch lehrreich. 

Der Schreibstil ist - wie immer - fesselnd und das Cover macht sicher so manch Jugendlichen sehr neugierig. Unbestritten fünf Chaospunkte von mir.

 

Rezension --> Christin Burger - Paul und Konopke


Angebertum schafft keine Freunde, das muss auch Paul, der aus seinem Käfig geflüchtete Kanarienvogel erfahren. In seinem neuen Leben sind von allen Tieren immer mehrere da, die sich umeinander kümmern. Keiner mag ihn und er bedauert das sehr. Bis plötzlich wegen eines gestohlenen Schatzes alles anders wird.


Angst, Mut, Freundschaft, Gemeinsamkeit, Liebe, Zusammenhalt, Zauberei und noch vieles mehr hat Christin in diesem, ihrem zweiten, Kinderbuch verpackt und das auf eine so bezaubernde, liebenswerte Art, dass ich dieses Buch auf jeden Fall auf die Liste meiner zu verschenkenden Bücher setzen werde. 


Der Text ist kurz, aber doch sehr aussagekräftig und Kinder ab 4 Jahren können sehr viel lernen. 

Noch viel inhaltsträchtiger sind die wunderschönen Zeichnungen, die bei jedem weiteren Gucken etwas Neues entdecken lassen, sodass mit Sicherheit jedes Kind, das dieses Buch in die Hand bekommt auch immer wieder alleine Bilder gucken möchte. 

Fünf wohlverdiente Chaospunkte.

Rezension --> Nadja Losbohm - Die Jägerin, Unter der Erde


Zum vorletzten Mal durfte ich mich mit der Jägerin Ada auf Monsterjagd begeben und wie in den vorherigen Bänden auch, hat sie mich in ihren Bann gezogen vom ersten bis zum letzten Wort. 


Spannend war, endlich mehr über Pater Michael zu erfahren, auch wenn sein wahres Alter auch für mich zunächst ein Schock war. 

Nadja schreibt einfach flüssig und einnehmend und ich kann ihr nur erneut für ihre Fantasie fünf Chaospunkte überreichen.

 

Freitag, 4. August 2017

Rezension --> Kerstin E. Stolz - Marla Besenschlau und der verhexte Vampir


Vier neugierige Hexenmädchen im ersten Hexenschuljahr treffen auf dem Heimweg von der Schule ein total verdrecktes Etwas im Wald, das sie zunächst nicht identifizieren können. Doch es stellt sich als Mädchen in ihrem Alter heraus, das nicht mehr nach Hause kann, weil es verhext wurde. 
Natürlich beschließen die jungen Hexen, allen voran Marla Besenschlau, der Kleinen zu helfen und geraten in ein spannendes Abenteuer. 
Erzählt wird die Geschichte vom Raben Tropa, der immer wieder unter den Hexversuchen der Freundinnen zu leiden hat.


Mehr noch als die Geschichte haben mich die Illustrationen begeistert, ich konnte mich gar nicht satt sehen und musste ständig hin und her blättern, um zu gucken, ob das Geschriebene auch zu den Zeichnungen passte (und nicht umgekehrt, sorry Kerstin). Es gibt aber auch bei jedem Blick etwas Neues zu entdecken, was natürlich auch im Text enthalten ist. 


Der ist sehr geeignet für das vorgesehene Alter und auch die Aufteilung ist sehr gut aufs Vorlesen wie auch erste Leseversuche abgestimmt. Ich kann mir durchaus vorstellen, das Buch einem *erst* Vierjährigen vorzulesen und zwischendurch eben immer wieder Bilder zu gucken. Dafür ist auch die Gesamtlänge des Buches mit knapp 100 Seiten ideal. 

Der Schreibstil der Autorin ist dem Alter angepasst, es ist zu merken, dass sie selber eine Tochter hat und die Liebe zu Kindern spricht aus jedem Wort. 

Das Cover ist ebenfalls ein Hingucker, sodass Kinder sicher gerne zu diesem Buch greifen werden. Dafür hätte ich mir allerdings eine Hardcover Ausgabe gewünscht, denn ein Taschenbuch kann auch bei älteren Kindern doch etwas leiden. 

Nichtsdestotrotz kann ich das Buch nur empfehlen, vier Chaospunkte.

 

Rezension --> Anna-Maria Nagy - Marismera, Die Insel der Zaubersmaragde


Veronica, 11, hat die Nase voll. Die ersten Sommerferien, die sie nicht am Meer verbringen wird, weil der Vater nach dem Unfalltod der Mutter absackte, seine Arbeit verlor und kein Geld für Urlaub da ist. 
Sie beschließt, Vater und Bruder zu verlassen, denn beide kümmern sich nicht mehr um sie. 

Doch wo soll sie hin? 

Da begegnen ihr sprechende Tiere, die sie in einem magischen Boot nach Marismera bringen, damit sie dort das Gleichgewicht der Bewohner wieder herstellen kann. 



>>Abenteuer, Magie, Musik, Meer, ein furchteinflößendes Monster und eine geheimnisvolle Meerjungfrau<< 


sind beinhaltet und Anna-Maria hat ein faszinierendes Debüt geschrieben, das mich den Regen vergessen ließ, so versunken war ich in die Geschichte. 

Auch wenn manche Stellen etwas überraschend waren, weil Veronica zu schnell zum Erfolg kam, passte freilich Alles zusammen. 
Ich habe mitgelitten, mich gefreut und war besorgt und bin gespannt wie es dem Mädel, mit dem ich es nochmal zusammen lesen werde, gefallen wird. 

Das Cover ist wunderschön und geheimnisvoll und lässt den Leser eintauchen in die geheimnisvolle Welt von Marismera, der Insel, die vom Rest der Welt abgeschnitten ist. 

Geschrieben für Kinder ab 10 und Jugendliche ist es durchaus auch für Erwachsene jeden Alters geeignet, mir würde etwas fehlen, wenn ich es nicht gelesen hätte. 

Mach weiter so, Anna-Maria, fünf Chaospunkte von mir.

Rezension --> Fanny Blake - Ein Haus voller Träume


In Andalusien wartet Lucy auf ihre Geschwister, denn sie müssen sich nicht nur vom *Haus der Träume* verabschieden, sondern auch endgültg von ihrer vor Kurzem verstorbenen Mutter. Nach deren Wunsch soll das Haus verkauft werden. Viele Fragen tauchen ebenso auf wie wundervolle Erinnerungen.

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses zweite Werk der Autorin kennenlernen und habe mich nicht nur in das Cover *träum, sondern auch in den Schreibstil verliebt, der sehr flüssig und fesselnd ist. 


Die Geschichte ließ mich träumen, machte mich nachdenklich und hielt mich bis zum letzten Punkt gefangen, sodass ich gespannt bin, was Fanny noch schreiben wird. Das macht sie sehr bildhaft, ich fühlte mich sofort wohl in dem Haus und in Andalusien sowieso. 

Die Figuren sind liebenswert, aber auch zum *in die Tonne klopfen*, eben wie aus dem richtigen Leben gegriffen, auch wenn Manches doch sehr dem echten Leben widersprach, weil einfach zu harmonisch, trotz allem Chaos, das irgendwie dennoch zur Geschichte passt und mich auch immer wieder lauthals lachen ließ. 

Vielen Dank für dieses zauberhafte Buch, das nun mein Regal schmücken darf. Volle Punktzahl.